30.7.12

Tränen

Seit Beginn dieses Jahres ging es meinem Mann nicht mehr so gut. Ständig mehr oder weniger hohes Fieber,  Schlafstörungen und körperliche Schwäche.
Ich hatte mich voriges Jahr im Sommer erkundigt, wie seine Krankheit wohl fortschreiten würde. Mir wurde gesagt, daß ab einem gewissen Zeitpunkt, verschieden von Person zu Person, die Chemo nicht mehr anschlägt.
Also habe ich mir schon gedacht, daß bei meinem Mann so langsam der Zeitpunkt gekommen zu sein schien. Eine zweite Chemo hatte auch keinen Erfolg mehr und nach Ostern wurde er praktisch nur noch durch Transfusionen auf den Beinen gehalten.
Mitte Juni ging er wieder in die Klinik für einen nächsten Versuch mit stärkeren Medikamenten.
Wir hatten uns schon Sorgen gemacht weil er täglich mehr oder weniger hohes Fieber hatte, doch dann sah es so aus als ob er alles so langsam überstehen würde. An drei Tagen hintereinander hatte er kein Fieber und wir haben gehofft, daß er die nächste Woche wohl heimkommen würde.
Leider hat sich die Situations dann am Wochenende radikal geändert............. Am Dienstag habe ich ihn Heimgeholt und einen Tag später ist er von uns gegangen.


Mir ist bewußt, daß mein Mann nicht mehr ist, aber irgendwie kommt es mir noch so vor, als ob ich alles nur träume.
Auch aus diesem Grund versuche ich mich im Moment mit allem Möglichen abzulenken, auch mit diesem Blog. Leider ist es zum Stricken viel zu heiß, ich bin schon froh wenn ich ein paar Stunden nicht so furchtbar schwitze.
Sobald alles soweit erledigt ist was hier noch offen ist, und ich mein monatliches Budget überblicken kann, werde ich bestimmt auch mal wieder Deutschland einen Besuch abstatten. Wer weiß vielleicht ergibt es sich ja auch die(den) eine(n) oder andere(n) von euch persönlich kennenzulernen..........
Wie ihr seht lasse ich mich nicht hängen, und solange Gott will möchte ich meinen Weg mit Würde gehen. Und etwas Freude wäre natürlich auch nicht schlecht.............


Kommentare:

  1. Mein allerherzlichstes Beileid!

    Tanja

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  2. Mein aufrichtiges Beileid!

    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Liebe Monika,
    da wird mir ganz schwer ums Herz und es tut mir unendlich leid für dich.
    Nein, lass dich nicht hängen, Beschäftigung ist gut und bringt dich auf andere Gedanken. Sicher hilft dir auch deine große Familie.

    Ich denke an dich und sende liebe Grüße
    Chrissi

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  4. Liebe Monika,
    das tut mir sehr Leid.

    Mein aufrichtiges Beileid!

    Liebe Grüße
    Annette

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  5. Liebe Monika,

    das macht mich sehr betroffen und tut mir sehr leid. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit, mein aufrichtiges Beileid.

    Liebe Grüße, Tina

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  6. Monika,
    auch von mir mein aufrichtiges Beileid. Gerade letzte Woche hatte ich Birgit gefargt, wie es dir so geht. da hat sie mir schon gesagt, dass es deinem Mann so schlecht geht!
    Vielleicht ist es besser so. So musste er nicht mehr so endlos lange leiden!

    Ganz liebe Grüße schickt dir Marion
    (die sich trotzalledem freut, von dir zu hören)

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Lieben Dank für deinen Kommentar auf meinem Blog "Liebe Grüße aus Sizilien".

Baci, Monika